Zum Inhalt springen
tuttibear

Blog Energie & Fokus

Schwierigkeiten beim Aufwachen: Ursachen und was hilft

Dass der Körper beim Aufwachen nicht sofort mitmacht, kennt fast jeder. Der NHS nennt als häufigste Ursachen von Schlaflosigkeit unter anderem Stress, Angst oder Depression sowie Alkohol, Koffein und Nikotin.

  • 7 Min. Lesezeit

Dass der Körper beim Aufwachen nicht sofort mitmacht, kennt fast jeder. Der NHS nennt als häufigste Ursachen von Schlaflosigkeit unter anderem Stress, Angst oder Depression sowie Alkohol, Koffein und Nikotin. Für das benommene Gefühl in den ersten Minuten gibt es einen eigenen Begriff – Schlafträgheit, auf Englisch sleep inertia – und es lässt mit zunehmender Zeit, die man wach ist, nach. Eine Übersichtsarbeit zu diesem Thema bringt es mit einer schlechteren kognitiven Leistung direkt nach dem Aufwachen zusammen und merkt an, dass dieser Effekt nach schlecht durchschlafenen Nächten stärker ausgeprägt ist und von der Uhrzeit des Aufwachens abhängt. Unangenehm ist das. Ein Grund zur Sorge ist es für sich genommen aber nicht.

Entscheidend ist die Dauer. Wer müde aufwacht und dieses benommene Gefühl mit fortschreitender Wachzeit abklingt, hat es womöglich mit Schlafträgheit zu tun. Wer über Wochen ohne erkennbaren Grund erschöpft ist – oder merkt, dass Arbeit, Schule oder Beziehungen darunter leiden –, steht vor einer anderen Frage. Und hier gilt derselbe Rat wie beim NHS: nicht selbst diagnostizieren, sondern mit einer Ärztin oder einem Arzt sprechen.

Warum der Wecker klingelt und der Körper nicht reagiert

Schlafträgheit ist keine Faulheit. Sie ist das Benommensein beim Aufwachen, und sie geht mit einer verminderten kognitiven Leistung einher, die sich mit längerer Wachzeit wieder legt. Die Übersichtsarbeit bringt diese Effekte mit zu wenig Schlaf im Vorfeld und mit der Tageszeit des Aufwachens in Verbindung. Deshalb können zwei Nächte gleicher Länge Sie in ganz unterschiedlichen Zuständen zurücklassen: Es zählt nicht nur, wie lange Sie geschlafen haben, sondern auch, wie lange Sie schon wach sind und zu welcher Stunde Sie aufstehen.

Für das Gefühl, „müde aufzuwachen“, gibt es außerdem eine schlichte Erklärung. Die Schlafträgheit, dieses dumpfe Gefühl direkt nach dem Aufwachen, hängt mit einer schwächeren kognitiven Leistung zusammen, die sich bessert, je länger man wach ist. Aufgelaufener Schlafmangel verstärkt die Trägheit und macht das Aufwachen beschwerlicher. Die schlechte Nachricht: Nichts davon wirkt von einem Tag auf den anderen.

Die alltäglichen Ursachen, von der häufigsten zur seltensten

Fangen Sie hier an, bevor Sie klinische Szenarien durchspielen. Schwierigkeiten beim Aufwachen können mit Faktoren wie der Schlafträgheit zusammenhängen, deren Auswirkungen auf die Kognition mit längerer Wachzeit tendenziell nachlassen.

  • Zu wenig oder schlecht geschlafen. Laut NHS brauchen Erwachsene in der Regel 7 bis 9 Stunden Schlaf. Wer dauerhaft darunter liegt, hat nicht das Weckerproblem – sondern ein Problem mit der Zeit, zu der er ins Bett geht.
  • Unregelmäßige Zeiten. Ein gleichbleibender Schlafrhythmus hilft, die Empfehlung umzusetzen, die Routine so konstant wie möglich zu halten. Der NHS rät ausdrücklich dazu, die Routine möglichst konstant zu halten – auch an freien Tagen.
  • Stress, Angst oder gedrückte Stimmung. Der NHS zählt diese zu den häufigsten Ursachen von Schlaflosigkeit und empfiehlt, mindestens eine Stunde vor dem Schlafen zu entspannen.
  • Alkohol, Koffein und Nikotin. Alle drei stehen auf derselben Liste häufiger Insomnie-Ursachen. Der Kaffee um fünf am Nachmittag und das Glas Wein zum Abendessen wirken harmlos – und präsentieren Ihnen um sieben Uhr morgens die Rechnung.
  • Bildschirme bis spät in den Abend. Der NHS rät, in der Stunde vor dem Schlafen Handy, Tablet und Computer zu meiden.
  • Die Umgebung. Banal, aber oft übersehen.

Keine dieser Ursachen verlangt eine komplizierte Erklärung. Sie verlangt Ehrlichkeit darüber, was Sie in den zwei Stunden vor dem Zubettgehen tatsächlich tun.

Was Sie diese Woche ändern können – nach Wirkung sortiert

Wenn Sie sofort etwas ausprobieren wollen, beginnen Sie mit den Maßnahmen, die am besten belegt sind, und heben Sie sich die exotischen Experimente für später auf. Originell ist hier nichts. Es ist nur das, was erfahrungsgemäß eher funktioniert.

  1. Legen Sie eine Aufstehzeit fest – und halten Sie sie sieben Tage lang ein. Samstag und Sonntag eingeschlossen. Der NHS empfiehlt, die Schlafroutine so konstant wie möglich zu halten. Die Schlafenszeit passt sich der Müdigkeit von selbst an; die Aufwachzeit ist der Anker.
  2. Rechnen Sie nach. Wenn Sie um sieben auf den Beinen sein müssen und die allgemeine Empfehlung 7 bis 9 Stunden lautet, rechnen Sie rückwärts. Das ist kein Ziel, das Sie jede Nacht treffen müssen, sondern ein Richtwert, an dem Sie ablesen können, ob Sie Ihrem Körper etwas Unmögliches abverlangen.
  3. Schalten Sie die Bildschirme eine Stunde vorher aus. Eine Stunde, nicht zehn Minuten. Dieses Zeitfenster benennt der NHS ausdrücklich.
  4. Planen Sie eine Stunde zum Herunterkommen ein. Dieselbe Quelle rät, mindestens eine Stunde vor dem Zubettgehen zu entspannen. Lesen, ein warmes Bad, leise Musik – Hauptsache nichts Anregendes.
  5. Beäugen Sie Alkohol und Koffein mit Misstrauen. Wer häufig müde aufwacht, sollte beide für zwei Wochen reduzieren und schauen, was sich verändert.
  6. Behandeln Sie einen schlechten Morgen nicht als Beweis für ein grundsätzliches Problem. Er ist kein Urteil, sondern ein Signal.

10 % Rabatt zum Start ✨

Abonniere unseren Newsletter und erhalte sofort deinen Willkommenscode. Neuigkeiten, Tipps und exklusive Angebote.

Mit deiner Anmeldung stimmst du dem Erhalt von Marketing-Mitteilungen von Tutti Bear zu. Du kannst dich jederzeit abmelden. Siehe unsere Datenschutzerklärung und unsere AGB .

Was Ihnen wahrscheinlich nicht weiterhilft

Es gibt populäre Ratschläge, die gut klingen und einer genaueren Prüfung nicht standhalten. Es lohnt sich, sie zu kennen, damit Sie keine Zeit verlieren.

Der erste ist der Griff zur Kaffeetasse direkt nach dem Aufwachen. Koffein ist beim NHS unter den häufigsten Ursachen von Schlaflosigkeit gelistet, und ein Kaffee mag kurzfristig Erleichterung verschaffen – an der Ursache ändert er nichts. Der zweite ist die Idee, es reiche schon „ein bisschen Willenskraft“. Schlafträgheit ist ein physiologisches Phänomen, das mit einer verminderten kognitiven Leistung einhergeht, die mit längerer Wachzeit nachlässt und nach Schlafverlust sowie je nach Uhrzeit des Aufwachens stärker ausfällt.

Sie werden hier auch kein Versprechen finden, dass irgendeine Tablette oder ein Fruchtgummi die Schwierigkeit beim Aufwachen löst. Das tut es nicht. Kein Nahrungsergänzungsmittel wiegt zu kurze Nächte auf, und es so zu behandeln, als könnte es das, ist der schnellste Weg, die Veränderung aufzuschieben, auf die es wirklich ankommt.

Wo Nahrungsergänzungsmittel ehrlich gesagt hingehören

Nur an den Rand – und das sollte man klar sagen. Die verfügbare Evidenz zu Inhaltsstoffen, die üblicherweise mit Energie und Konzentration verbunden werden, gehört nicht zu den Daten, auf denen diese Seite beruht. Das heißt: Wir wissen noch nicht, ob sich die in experimentellen Settings beobachteten Effekte in einer tatsächlichen Verbesserung der Schwierigkeit beim Aufwachen niederschlagen. In den Daten, die diese Seite stützen, gibt es dafür keine Garantie.

Wer seinen Schlaf bereits angepasst hat und trotzdem schauen möchte, was der Markt bietet, kann zwei Produkte von TuttiBear kennenlernen. Die Energie-Fruchtgummis mit Guarana kombinieren Guarana-Extrakt – der Koffein enthält, 44 mg pro Tagesdosis von zwei Fruchtgummis – mit L-Theanin und L-Tyrosin sowie den Vitaminen B6, B12 und C. Die Fokus- und Konzentrations-Fruchtgummis enthalten Igelstachelbart-Extrakt, Bacopa-Extrakt, Ginkgo-Extrakt, L-Theanin, Citicolin sowie die Vitamine B12 und B6. Beide richten sich an Erwachsene, und man kaut täglich zwei Fruchtgummis, vorzugsweise nach einer Mahlzeit. Keines der beiden Produkte ist eine Behandlung der Schwierigkeit beim Aufwachen, und keines ersetzt die oben genannten Maßnahmen. Wenn Sie schwanger sind, stillen, Medikamente einnehmen oder eine Erkrankung haben, sprechen Sie vor dem Verzehr mit einer medizinischen Fachkraft – und prüfen Sie immer das Etikett.

Wann das aufhört, harmlos zu sein

Die Grenze zwischen normal und abklärungsbedürftig ist unscharf, doch es gibt Zeichen, die einen Arztbesuch rechtfertigen. Der NHS rät, nicht selbst zu diagnostizieren und ärztlichen Rat zu suchen, wenn Sie über einige Wochen müde sind, ohne zu wissen warum, oder wenn die Erschöpfung Ihren Alltag beeinträchtigt. Übersetzt heißt das: Wenn Sie drei Wecker brauchen, in Besprechungen eindösen, sich durch die Müdigkeit Ihre Arbeitsweise oder Ihre Beziehungen verändert haben – dann ist es nicht mehr nur eine schlechte Nacht.

Es gibt außerdem Situationen, in denen die Ursache nicht im Verhalten liegt. Für eine konkrete Erklärung fehlen uns auf dieser Seite die Daten. Genau deshalb ist das Gespräch mit einer Fachkraft der richtige Schritt: Sie kann abklären, was hier nicht abgeklärt werden kann.

Wie lange es dauert, bis Sie merken, ob etwas wirkt

Erwarten Sie keine Ergebnisse nach zwei Tagen. Änderungen der Schlafroutine brauchen in der Regel Beständigkeit, bevor sie sich zeigen, und der Körper stellt seine Gewohnheiten nicht im Tempo eines Neujahrsvorsatzes um. Geben Sie sich einige Wochen mit fester Aufwachzeit und ausgeschalteten Bildschirmen, bevor Sie zu dem Schluss kommen, dass es nicht funktioniert. Wenn Sie danach immer noch müde aufwachen, lag es wahrscheinlich nicht an den Uhrzeiten – dann ist wieder der Punkt erreicht, an dem ein Gespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt sinnvoll ist.

Was Sie heute tun können: Wählen Sie eine Aufstehzeit und halten Sie sie morgen ein, auch wenn Sie schlecht geschlafen haben. Es ist der Schritt mit dem meisten Ertrag – und der am wenigsten glamouröse von allen.

Weiter entdecken

Finde deine Routine

Thema entdecken

Thema entdecken

Related reads

Related reads

· Land & Sprache ·

Bitte wähle dein Land und deine Sprache:

Land

Sprache