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Trockene Hände: Ursachen und was wirklich hilft

Trockene Hände sind meistens eine Folge dessen, was Sie Ihren Händen täglich zumuten: Geschirr spülen, im Garten arbeiten, immer wieder in Wasser tauchen.

  • 5 Min. Lesezeit

Trockene Hände sind meistens eine Folge dessen, was Sie Ihren Händen täglich zumuten: Geschirr spülen, im Garten arbeiten, immer wieder in Wasser tauchen. Sehr trockene Haut kann aber auch auf eine zugrunde liegende Erkrankung hindeuten, etwa atopische Dermatitis, Psoriasis oder eine Nierenerkrankung. Und sie lässt sich nicht mit einer Wundercreme wegzaubern, sondern nur mit Gewohnheiten, die Sie einigermaßen diszipliniert wiederholen. Die American Academy of Dermatology (AAD) empfiehlt, eine nicht fettende Handcreme dabeizuhaben und sie nach jedem Händewaschen aufzutragen, außerdem mehrmals täglich zu pflegen – auch auf noch feuchter Haut nach dem Duschen oder nach dem Händewaschen. Das ist die Grundlage, auf der alles andere aufbaut.

Warum die Hände so schnell austrocknen

Sie sind ständig ausgesetzt und kommen im Laufe des Tages mit Wasser, Reinigungsmitteln und Erde in Kontakt. Die AAD ist da deutlich: Geschirr spülen, im Garten arbeiten oder die Hände über Stunden im Wasser haben kann bereits trockene Haut verschlimmern. Es braucht keine exotische Ursache. Es ist der Alltag.

Dazu kommen offensichtliche Umweltfaktoren. Und eine weniger sichtbare Ebene: manche Erkrankungen. Die AAD weist darauf hin, dass sehr trockene Haut auf eine zugrunde liegende Erkrankung zurückgehen kann, etwa atopische Dermatitis, Psoriasis oder eine Nierenerkrankung. Das heißt nicht, dass es bei Ihnen so ist – es heißt nur: Wenn die Trockenheit stark und anhaltend ist, sollten Sie nicht automatisch annehmen, es fehle einfach nur Creme.

Bei Ernährung und Flüssigkeitszufuhr hilft gesunder Menschenverstand, Wunder sollten Sie aber nicht erwarten. Die Haut von außen feucht zu halten, mit einer nicht fettenden Creme nach jedem Händewaschen, ist das, was die American Academy of Dermatology rät. Laut der American Academy of Dermatology kann sehr trockene Haut auf eine zugrunde liegende Erkrankung zurückgehen, etwa atopische Dermatitis, Psoriasis oder eine Nierenerkrankung.

Was Sie diese Woche ändern können

Fangen Sie bei der Handlung an, die sich am häufigsten wiederholt: dem Händewaschen. Trocknen Sie nach jedem Waschen gut ab – ohne fest zu reiben – und tragen Sie Handcreme auf, solange die Haut noch leicht feucht ist. Genau das empfiehlt die AAD: eine nicht fettende Creme nach jedem Waschen und Pflege mehrmals am Tag. Klingt nach wenig.

Wenn Sie von Hand spülen, ziehen Sie Handschuhe an. Wenn Sie im Garten arbeiten, ziehen Sie Handschuhe an. Wenn Sie mit Reinigungsmitteln hantieren, ziehen Sie Handschuhe an. Das klingt banal, hilft aber, die Wasserexposition zu verringern, die die AAD als verschlimmernden Faktor für bereits trockene Haut nennt. Und vermeiden Sie, wo es geht, längere Zeit mit nassen Händen dazustehen.

Abends dürfen Sie eine großzügigere Schicht Creme auftragen und, wenn Sie mögen, über Nacht Baumwollhandschuhe darüberziehen. Magie steckt nicht dahinter – es hält das Produkt einfach länger in Kontakt mit der Haut. Reagiert Ihre Haut gut, behalten Sie es bei; merken Sie keinen Unterschied, lohnt das Festhalten nicht.

Die American Academy of Dermatology rät, nach jedem Händewaschen eine nicht fettende Feuchtigkeitscreme aufzutragen und die Haut mehrmals täglich zu pflegen, auch wenn sie nach dem Duschen oder Händewaschen noch feucht ist.

Was eher nicht hilft

Es gibt eine ganze Reihe volkstümlicher Ratschläge, die gut klingen, für die aber nicht die Beweislage dahintersteht, die ihnen zugeschrieben wird. Geschirr spülen, im Garten arbeiten oder die Hände über den Tag im Wasser halten kann eine bereits trockene Haut zum Beispiel verschlimmern. Die American Academy of Dermatology gibt an, dass Geschirr spülen, Gartenarbeit oder länger im Wasser gehaltene Hände eine bereits trockene Haut verschlimmern können.

Die AAD empfiehlt, nach jedem Händewaschen eine nicht fettende Creme und diese mehrmals täglich aufzutragen, auch auf feuchter Haut.

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Und dann ist da der Klassiker „Das ist nur eine Phase, geht von allein weg“. Fällt die Ursache weg, kann es besser werden. Die American Academy of Dermatology gibt an, dass Geschirr spülen, Gartenarbeit oder länger im Wasser gehaltene Hände eine bereits trockene Haut verschlimmern können.

Nahrungsergänzung: ehrlich gesagt wenig

Jetzt kommt der Teil, in dem viele Marken große Versprechen machen. Tatsache ist: Dieser Artikel stützt sich auf allgemeine Gesundheitsempfehlungen und enthält keine Studie zur Wirkung von Nahrungsergänzungsmitteln auf trockene Hände. Die Evidenzgrundlage dieses Artikels umfasst keine Untersuchung zum Einfluss von Nahrungsergänzungsmitteln auf die Trockenheit der Hände, deshalb lässt sich nicht behaupten, dass sie helfen. Garantien gibt es hier keine.

Wenn Sie dennoch ein Produkt mit diesen Inhaltsstoffen suchen, führt TuttiBear die Kollagen-Fruchtgummis (2 Fruchtgummis pro Tag, für Erwachsene) und das Schönheits-Pack. Wir versprechen Ihnen nicht, dass sie Ihre trockenen Hände lösen – die Evidenz trägt diese Aussage nicht. Sie ergänzen eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung, sie ersetzen weder Creme noch Handschuhe noch geänderte Gewohnheiten. Und vergessen Sie nicht: Kein Nahrungsergänzungsmittel ersetzt, was die AAD empfiehlt.

Wann Sie mit einer Ärztin, einem Arzt oder einer Apotheke sprechen sollten

Es gibt aber Zeichen, die ein Gespräch mit einer Fachperson rechtfertigen. Die AAD rät, eine Dermatologin oder einen Dermatologen aufzusuchen, wenn die trockene Haut trotz grundlegender Maßnahmen bleibt – also wenn Sie bereits mehrmals täglich pflegen, die Hände vor Wasser und Reinigungsmitteln schützen und trotzdem keine Besserung sehen. Und die AAD weist darauf hin, dass sehr trockene Haut auf eine zugrunde liegende Erkrankung zurückgehen kann, etwa atopische Dermatitis, Psoriasis oder eine Nierenerkrankung.

Ignorieren Sie diese Zeichen nicht: Sehr trockene Haut kann auf eine zugrunde liegende Erkrankung zurückgehen, etwa atopische Dermatitis, Psoriasis oder eine Nierenerkrankung.

Wie lange es dauert, bis Sie einen Unterschied merken

Eine allgemeingültige Frist gibt es nicht. Es hängt davon ab, wie stark die Trockenheit ist, was die Ursache ist und wie konsequent Sie die Maßnahmen umsetzen. Die AAD rät, nach jedem Händewaschen eine nicht fettende Creme und diese mehrmals täglich aufzutragen, nennt aber keinen Zeitraum, in dem eine Besserung sichtbar wird. Die AAD legt keine Frist fest, legt aber nahe, bei ausbleibendem Erfolg eine Dermatologin oder einen Dermatologen aufzusuchen – was bedeutet: Nach einer angemessenen Phase des Ausprobierens lohnt es sich, neu zu bewerten.

Was Sie nicht tun sollten: nach zwei Tagen aufgeben. Und wenn die trockene Haut trotz dieser Tipps bleibt, ist der Zeitpunkt gekommen, eine fachärztlich qualifizierte Dermatologin oder einen fachärztlich qualifizierten Dermatologen aufzusuchen.

Zum Schluss ein praktischer Rat: Kaufen Sie eine Handcreme, die Sie gern benutzen, und tragen Sie sie bei sich. Entscheidend ist, sie nach jedem Händewaschen und mehrmals am Tag aufzutragen. Und denken Sie daran: Sehr trockene Haut kann auf eine zugrunde liegende Erkrankung zurückgehen, etwa atopische Dermatitis, Psoriasis oder eine Nierenerkrankung; bleibt die trockene Haut trotz dieser Hinweise, suchen Sie eine Dermatologin oder einen Dermatologen auf.

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